Mittwoch, 11. März 2020 um 20.15 Uhr

"Leid und Herrlichkeit"

Spanien 2019   l   Genre: Drama

Dauer: 112 Min.   l   FSK 6

Regie & Drehbuch: Pedro Almodóvar

 

Autobiografisch geprägtes Drama von Pedro Almodóvar über einen gealterten Regisseur, der berufliche Entscheidungen, die Liebe und seine Kindheit aufarbeitet.

Salvador Mallos (Antonio Banderas) größter Erfolg liegt bereits 30 Jahre zurück. Anlässlich einer Jubiläumsaufführung beschließt er, mit seiner Vergangenheit ins Reine zu kommen.

So nimmt er Kontakt zu seinem einstigen Hauptdarsteller Alberto (Asier Etxeandia) auf, dessen Darbietung er nicht zu schätzen wusste. Heute besetzt Alberto nur noch kleine Theaterrollen und ist drogenabhängig. Ein Problem, mit dem auch Mallo oft in Kontakt kam: sei es seine eigene Kokainsucht, die einiges zu seinem derzeitigen Gesundheitszustand beigetragen hat, als auch die Heroinsucht seiner großen Liebe Federico (Leonardo Sbaraglia), von dem er überraschend einen Anruf erhält.

Außerdem schwelgt er in Erinnerungen an seine Kindheit, an das Leben mit seiner Mutter (Penélope Cruz) und seinen ersten Kontakt mit dem Kino.

 

„Leid und Herrlichkeit“ – Hintergründe

Auch wenn der Film viele Querverweise zu Pedro Almodóvars eigener Biografie zieht, ist der Film nicht als autobiografisches Werk im klassischen Sinn zu verstehen. Im Gegensatz zur Figur des Salvador Mallo steckt Almodóvar keineswegs in einer Krise, ganz im Gegenteil: Auch mit 70 Jahren hat der spanische Regisseur immer noch einen beachtlichen kreativen Output. Dennoch schöpft er stark aus dem eigenen Erfahrungsschatz, um glaubhafte Einsichten in das Seelenleben eines Filmemachers zu bieten.

Besonders hervorzuheben ist die schauspielerische Leistung von Antonio Banderas, der seit über 30 Jahren eine enge Freundschaft zu Almodóvar pflegt. Der spanische Schauspieler, in Hollywood oftmals als „Latin Lover“ oder lateinamerikanischer Actionheld verklärt, nimmt sich mit zunehmenden Alter verstärkt ernsten Rollen an und brilliert als von Zweifeln geplagter Regisseur, der versucht, seine bewegte Vergangenheit aufzuarbeiten. Bei den Filmfestspielen in Cannes 2019 wurde er für seine Leistung als Bester Darsteller ausgezeichnet.
Quelle: kino.de

 

 

Mittwoch, 25. März 2020 um 20.15 Uhr

"Porträt einer jungen Frau in Flammen"

Frankreich 2019   l   Genre: Drama/Romanze

Dauer: 120 Min.   l   FSK 12

Regie & Drehbuch: Céline Sciamma

 

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…

In wunderschönen Bildern, die selbst Gemälde sein könnten, erzählt die renommierte Regisseurin Céline Sciamma (WATER LILIES, TOMBOY) eine unglaublich feine Liebesgeschichte und formt zugleich ein kraftvolles, modernes Statement über die Situation der Frau über die Jahrhunderte hinweg - mit zwei brillanten Hauptdarstellerinnen Noémie Merlant (DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE) und Adèle Haenel (DIE BLUMEN VON GESTERN, 120 BPM). Der Publikums- und Kritikerliebling in Cannes, ausgezeichnet für das beste Drehbuch!
Quelle: portraeteinerjungenfrauinflammen.de

 

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