Mittwoch, 01. Juni 2022 um 20.15 Uhr

"Der Rosengarten von Madame Vernet"

Genre: Komödie
Frankreich 2020, 94 Minuten, FSK 6

Regie: Pierre Pinaud
Drehbuch: Pierre Pinaud , Fadette Drouard

 

Eve (Catherine Frot) führt eine traditionsreiche Gärtnerei im französischen Burgund. Ihr Vater, ein begnadeter Rosenmeister, hat sie von Kindheit an in die edle Kunst der Rosenzüchtung eingeführt.

Sie ist eine wahre Blumenkönigin und seit dem Tod des Vaters herrscht sie allein über die blühenden Rosenfelder und das bis unter die Decke mit Duftproben angefüllte Landhaus.

 

Doch schon acht Jahre ist es her, seit Eves Rosenschöpfungen aus Cremeweiß mit der begehrten „Goldenen Rose“ ausgezeichnet wurden und das Geschäft florierte. Nun ist die internationale Großzüchterei ihres Konkurrenten Constantin Lamarzelle der neue Stern am Rosenhimmel und Eves Blumenparadies von der Pleite bedroht. Unverhoffte Hilfe kommt ausgerechnet von drei durch ein Resozialisierungsprogramm neu eingestellte Mitarbeiter: Samir, Nadège und Fred.

 

Sie haben zwar von Botanik keine Ahnung, kennen sich aber in Sachen Diebstahl und Einbruch bestens aus. Mit ihren drei etwas überrumpelten Junggärtnern im Gepäck macht sich Eve auf zum Hochsicherheits-Zuchtimperium von Lamarzelle und entführt eine der seltensten und kostbarsten Rosen der Welt – denn die braucht sie für die Kreation einer sagenhaft schönen Sorte, die ganz sicher zur „Goldenen Rose“ gekürt wird. Jedoch muss Eve bald feststellen, dass die Wunder des Lebens nicht berechenbar sind. In ihrer neuen Kollegengemeinschaft begegnet ihr ein unverhofftes, kleines Glück, dessen Schönheit sogar die einer frischen Rosenblüte schlägt.

 

Regisseur Pierre Pinaud gelingen unvergessliche Bilder, deren Lebendigkeit und Schönheit wie ein zarter Herzschlag die Leinwand bewegt. In DER ROSENGARTEN VON MADAME VERNET erzählt er mit großer Sorgfalt für seine Figuren, mit sanftem Witz und in einer berauschenden Farbenpracht die Geschichte einer starken, unabhängigen Frau zwischen der Poesie der Rosen und der wunderbaren Zufälligkeit des Lebens. DER ROSENGARTEN VON MADAME VERNET entführt uns in eine Welt voll kleiner Wunder – gefüllt mit dem Duft der Rosen aus dem Burgund.

 

Mittwoch, 15. Juni 2022 um 20.15 Uhr

"Rémi - Sein größtes Abenteuer"

Genre: Abenteuer

Frankreich 2018, 109 Minuten, FSK 6

Regie & Drehbuch: Antoine Blossier

 

Der junge Remí verliert sein zu Hause, als seine Adoptiv-Eltern ihn nicht mehr ernähren können. Aber statt ihn zurück ins Kinderheim zu bringen, verkauft sein Adoptivvater ihn an den mysteriösen Gaukler Vitalis.

Der anfänglich furchteinflößende Mann kümmert sich schließlich liebevoll um ihn. Er fördert seine Talente und Remí bestreitet mit ihm auf der Straße gemeinsam mit Hund Capi und dem Äffchen Joli-Coeur die Auftritte, um Geld zu verdienen.

 

Eine lange Reise durch Frankreich führt ihn zu vielen netten Menschen. Aber die vier Wanderer müssen viele Abenteuer bestehen und als Vitalis erkrankt, spitzt sich die Lage zu. Wie soll es weitergehen? Schließlich stehen beide den Geheimnissen ihrer Herkunft gegenüber.

Mittwoch, 29. Juni 2022 um 20.15 Uhr

"Die Adern der Welt"

Genre: Drama
Deutschland / Mongolei 2020, 95 Minuten, FSK 0
Regie & Drehbuch:
Byambasuren Davaa
Prädikat besonders wertvoll

 

In der mongolischen Steppe lebt der 12-jährige Amra mit seiner Mutter Zaya, seinem Vater Erdene und seiner kleinen Schwester Altaa ein traditionelles Nomadenleben. Während sich Zaya um die Ziegenherde kümmert und Erdene als Mechaniker und durch den Verkauf von Käse auf dem lokalen Markt sein Geld verdient, träumt Amra einen ganz anderen Traum: Er will ins Fernsehen und bei der Show "Mongolia's Got Talent" auftreten.

 

Doch das friedliche und ursprüngliche Leben der Familie wird durch das Eindringen internationaler Bergbauunternehmen bedroht, die den Lebensraum der Nomaden rücksichtslos zerstören. Erdene ist der Anführer derer, die sich der Ausbeutung widersetzen. Ein tragischer Unfall ändert jedoch alles. Plötzlich muss Amra den Kampf seines Vaters fortsetzen. Er tut dies mit der Klugheit und der unbekümmerten Gewitztheit eines 12-jährigen Jungen ...

 

Mit eindrücklichen Landschaftsaufnahmen und in ruhigen Einstellungen erzählt der Film von einer Volksgruppe zwischen Tradition und Moderne und bringt den Zuschauern die für uns so unbekannte Kultur und Lebenswelt etwas näher.

 

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