Mittwoch, 05. Juni 2019

"Mario - Folgst du deinem Herzen oder spielst du                                                                  nach den Regeln?"

19.30 Uhr Impulsvortrag von Andreas Steiert

Leiter Nachwuchsleistungszentrum Freiburger Fußballschule

des SC Freiburg e.V.

Anschließend Film "Mario"

Genre: Romanze/Drama/Sport

Schweiz 2018

Regie: Marcel Gisler

Drehbuch: Marcel Gisler, Thomas Hess, Frédéric Moriette

Länge: 119 Min.

FSK 0

 

Im (Profi-)Fußball ist das Thema Schwulsein noch immer tabubehaftet. Daran haben auch die öffentlichen Coming-outs des ehemaligen deutschen Profi-Fußballspielers Thomas Hitzlsperger oder des Schweizer Profi-Schiedsrichters Pascal Erlachner nur bedingt etwas geändert. Während sich Sherry Hormanns „Männer wie wir“ (2004) oder Róbert I. Douglas’ „11 Men Out“ (2005) diesem Sujet in erster Linie komödiantisch widmeten, hat sich Marcel Gisler in seiner neuen Arbeit „Mario“ sehr ernsthaft mit der Liebe zwischen zwei Fußballspielern und den daraus entstehenden Problemen befasst.

 

Die Titelfigur Mario Lüthi (Max Hubacher) wohnt mit den Eltern Daniel (Jürg Plüss) und Evelyn (Doro Müggler) in der Nähe von Bern. Der junge Mann ist als Spieler in der U21-Mannschaft der BSC Young Boys aktiv und gilt als Nachwuchshoffnung. Seine Chancen, bald in die erste Mannschaft aufzusteigen, stehen gut; der Spielerberater Peter Gehrling (Andreas Matti) soll ihm dabei helfen, sein Ziel zu erreichen. Der aus Hannover kommende Leon Saldo (Aaron Altaras), der eines Tages zu Marios Team hinzustößt, droht zunächst ein Konkurrent für Mario zu werden – rasch zeigt sich allerdings, dass die beiden auf dem Spielfeld optimal miteinander harmonieren.

Auf Anordnung des Trainers Roger Maillard (Joris Gratwohl) beziehen Mario und Leon eine Spieler-WG in der Stadt – und verlieben sich ineinander. Es dauert nicht lange, bis innerhalb der Mannschaft Gerüchte umgehen, weshalb Mario und Leon ihre Gefühle füreinander gänzlich verbergen müssen. Um seinen weiteren Karriereweg nicht zu gefährden, gibt Mario seine beste Freundin Jenny (Jessy Moravec) in der Öffentlichkeit als Alibi-Lebensgefährtin aus. Leon ist indes nicht bereit, sich zu verstellen.

Quelle: kino-zeit.de

 

Mario ist weder laut noch aufrührerisch oder auf grosse politische Wirkung zielend. Vielmehr erzählt Gisler die stille, aber umso berührendere Geschichte einer grossen Liebe, die sich letztlich so auch in einem anderen Kontext eines 'Liebesverbots' zutragen könnte.“  Zitat aus der Aargauer Zeitung

 

Mittwoch, 19. Juni 2019 um 20.15 Uhr

"Der Trafikant"

Genre: Tragikomödie

Österreich/Deutschland 2018

Regie: Nikolaus Leytner

Drehbuch: Nikolaus Leytner, Klaus Richter nach dem gleichnamigen Bestseller von Robert Seethaler

Länge: 114 Min.

FSK 12

 

Wien 1937: Der siebzehnjährige Franz Huchel (Simon Morzé) kommt in die Stadt, um eine Lehrstelle in einer Trafik (österreichisch für Tabak- und Zeitschriften-Laden) bei einem Jugendfreund der Mutter  (Johannes Krisch) anzutreten. Huchel ist naiv, verträumt und behütet auf dem Land aufgewachsen. Die Großstadt überfordert den Jungen. Durch die Zeitungen lernt er die Welt kennen, am Prater die Liebe, als er auf Tänzerin Anezka (Emma Drogunova) trifft. Doch Wien im Jahr 1937 steht kurz vor einem brutalen Umschwung.

 

Wenn der Kopf nicht weiterweiß, soll man dem Herzen folgen. In der Trafik lernt Huchel zufälligerweise den schon damals berühmten Sigmund Freud (Bruno Ganz) kennen. Huchel erhofft sich einen guten Rat in Liebesdingen, denn Anezka betrachtet den Burschen bloß als Affäre. Dummerweise ist auch Freud in Sachen Frauen überfragt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine eigenwillige Freundschaft. Dann wird Österreich ans Reich angeschlossen und Wien ändert seine Farben.

Quelle: kino.de

 

 

Kontakt:                                 

Anke Weier

Postfach 1144, 78635 Trossingen

Festnetz: +49 (0) 7425 - 3393 992
Email: info@koki-trossingen.de