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"Der geheime Roman des Monsieur Pick"

Frankreich 2018, Komödie, 111 Min., FSK 6
Regie: Rémi
Bezançon

 

Ein Meisterwerk "Die letzten Stunden einer großen Liebe", angeblich geschrieben vom Pizzabäcker des Dorfes, dem schon verstorbenen Monsieur Pick. Nein, das kann nicht sein, meint ein bekannter Literaturkritiker und fängt an zu ermitteln.

"Love Sarah - Liebe ist die wichtigste Zutat"

GB/D 2020, Tragikomödie, 98 Min., FSK 0
Regie: Eliza Schroeder

 

Es war immer Sarahs Herzenswunsch gewesen eine eigene Bäckerei im Londoner Stadtteil Notting Hill zu eröffnen. Als sie überraschend stirbt, ist ihre Tochter Clarissa fest entschlossen, den Traum ihrer Mutter wahr werden zu lassen. Mit Sarahs bester Freundin und der Großmutter Mimi stürzen sich die drei Frauen in die abenteuerliche Welt der Konfiserie.

"Der Lokführer, der die Liebe suchte ..."

D/AZE 2018, Komödie, 90 Min., FSK 6
Regie: Veit Helmer

 

Jeden Tag fährt Zugführer Nurlan mit seinem Zug durch die Vorstädte der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Diese sind so dicht besiedelt und bebaut, dass die Schienen beinahe durch die Wohnungen der dort lebenden Menschen zu führen scheinen. So hat Nurlan ausgiebig Gelegenheit, die Bewohner der Vorstädte bei ihrem Alltag zu beobachten, doch die Bauweise bringt natürlich auch Gefahren mit sich. Damit niemandem etwas passiert, erklingt zwar bei der Zugdurchfahrt eine Pfeife, aber trotzdem muss Nurlan oft Habseligkeiten der Bewohner von seinem Zug pflücken. Ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag ist darunter ein schöner BH, den der alte Einzelgänger unbedingt seiner Besitzerin zurückgeben will. Am nächsten Tag macht er sich also auf die Suche, doch keinem der Dienstmädchen und keiner der Hausfrauen, die er trifft, scheint der Büstenhalter zu passen…

"Rabbi Wolff - Ein Gentleman vor dem Herrn

D 2016, Dokumentarfilm, 94 Min., FSK 0
Regie: Britta Wauer

 

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. 

Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.

Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit - eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen Lebenslauf.

"The Lady - Ein geteiltes Herz"

GB/F 2011, Biopic, 127 Min., FSK 12
Regie: Luc Besson

 

Man kennt Aung San Suu Kyi vor allem als unerschrockene Kämpferin für Frieden in ihrer Heimat Burma, dem heutigen Myanmar; die ergreifende, tragische Liebesgeschichte hinter der Politik ist dagegen weniger bekannt. Mit Michelle Yeoh in der Hauptrolle inszeniert Luc Besson in „The Lady“ einen packenden Film über eine Frau, die vor der unmöglichen Wahl zwischen Familie und Heimatland stand.

"Porträt einer jungen Frau in Flammen"

Frankreich 2019, Romanze, 120 Min., FSK 12
Regie: Céline Sciamma


Die Pariser Malerin Marianne erhält im Jahr 1770 von einer verwitweten Gräfin einen ungewöhnlichen Auftrag: Ein Hochzeitsporträt ihrer Tochter zu malen. Das klingt einfacher, als es ist, denn die zukünftige Braut Héloise weigert sich. Sie will kein Hochzeitsporträt und vor allem will sie keine arrangierte Hochzeit. Das Porträt ist für die Familie sehr wichtig, denn nur so kann die Eheschließung offiziell bekannt gemacht werden. Marianne bleibt also nichts anders übrig, als Héloise ständig zu begleiten, sie eindringlich zu beobachten und später aus dem Gedächtnis heraus zu malen. Doch aus den intensiven Blicken der beiden wird bald schon viel mehr...

"Die Frau mit den berauschenden Talenten"

Frankreich 2020, Komödie, 106 Min., FSK 12
Regie: Jean-Paul Salomé


Patience Portefeux ist eine französisch-arabische Gerichtsdolmetscherin beim Drogendezernat, die sich auf das Abhören von Telefonaten der Drogenszene spezialisiert hat. Was sich nach einem sicheren Job anhört, wird vom Staat allerdings schlecht bezahlt. Die sonst so selbstbewusste und unabhängige Patience wird vor ein großes Problem gestellt, als sie die Unterbringungskosten für das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter nicht mehr aufbringen kann, woraufhin die Einrichtung damit droht, die alte Dame auszuquartieren. Die Übersetzerin bekommt mit, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist und schafft es, die Beschlagnahmung der Drogen zu sabotieren. Sie macht sich selbst auf die Suche nach dem Stoff und wird fündig. Fortan mischt sie als begnadete Verkäuferin den Pariser Drogenmarkt auf und steigt schnell zur neuen Autorität der Szene auf. Für ihre Kollegen, die Polizei, ist der neue Mitspieler auf dem Markt noch immer ein Phantom - doch der Leiter des Dezernats, Philippe, der Patience auch noch vergöttert, hat schon eine Vermutung, wer hinter dem neuen Drogenboss steckt...

"Master Cheng in Pohjanjoki"

Finnland/China 2019, Komödie, 114 Min., FSK 6
Regie: Mika Kaurismäki

 

Auf der Suche nach einem alten finnischen Freund reist der chinesische Koch Cheng in ein abgelegenes Dorf in Lappland. Bei der Ankunft scheint niemand im Dorf seinen Freund zu kennen, aber die lokale Cafébesitzerin Sirkka bietet ihm eine Unterkunft an. Im Gegenzug hilft Cheng ihr in der Küche, und bald werden die Einheimischen mit den Köstlichkeiten der chinesischen Küche überrascht. Cheng findet trotz kultureller Unterschiede schnell Anerkennung und neue Freunde unter den Finnen. Als sein Touristenvisum abläuft, schmieden die Dorfbewohner einen Plan, der ihm helfen soll zu bleiben ...

Mika Kaurismäki, Weltreisender in Sachen Film, überrascht mit einer lakonisch-romantischen Komödie, deren Zutaten er fein ausbalanciert hat: Viel Humor, eine große Portion Warmherzigkeit, etwas Schwermut, romantische Sehnsucht und heiteres Sommerflair fügen sich zu einer filmkulinarischen Köstlichkeit, bei der finnisches Lokalkolorit auf chinesische Weisheit trifft. Kaurismäki zeigt uns dabei, wie er es ausdrückt, "die positiven Seiten der Globalisierung".

 

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